Spülbohrungen, Grabenlose Rohrverlegung

Das Spülbohrverfahren bietet sich bei hochwertigen Oberflächen, innerstädtischen Verlegungen und in ökologisch sensiblen Gebieten an. Es ermöglicht ein zielgenaues, unterirdisches Verlegen von Rohrleitungen in grabenloser Bauweise. Diese Technologie erspart Straßenbauarbeiten und den Einsatz von Baggern. Straßen und Gehwege müssen nicht mehr in der herkömmlichen Form aufgebrochen werden. Somit erreicht man eine Reduzierung von Staus, Lärm, Verschmutzungen und vor allem von Kosten. Außerdem ermöglicht dieses Verfahren Rohrverlegungen im Bereich von Bäumen und Gewächsen, ohne das Wurzelwerk zu beschädigen.

Technologie

Eine Bohrsuspension, bestehend aus einem Bentonit-Wassergemisch, wird mit Hochdruck durch ein Rohrsystem und einen Bohrkopf gepresst. Durch dieses Gemisch wird der Boden gelöst, das gelockerte Erdreich bei der Pilotbohrung in die Startgrube und beim Aufweiten in die Zielgrube transportiert und der Bohrkanal gestützt. Für die Bohrsuspension liegt eine wasserverträgliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vor.

Vorteile des Spülbohr-Verfahrens

  • kostengünstige Rohrverlegung in geschlossener Bauweise
  • in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten
    hohe Verlegeleistung - bis zu 200 Meter pro Tag
  • Kostenminimierung bezüglich Erdbau, Straßenbau und Deponiebedarf
  • geringe Verkehrsbehinderung
  • umweltschonend